Individual Pitch Control (ipc)

Durch immer größere Rotorblätter bei Windkraftanlagen werden die auftretenden Lasten auf die Rotorblätter von Windenergieanlagen immer stärker und inhomogener. Es kommt zu zusätzlichen Vibrationen und damit zu erhöhten Schwingungslasten auf der gesamten Anlage und dies führt zu einer reduzierten Leistung und Effizienz sowie einer herabgesetzten Verfügbarkeit der Windkraftanlage. Eine lastabhängige, individuelle Regelung der Blattanstellwinkel (Individual Pitch Control (ipc)) kann Abhilfe schaffen.

Individual Pitch Control (ipc)

Bei der individuellen Regelung der Pitchwinkel eines jeden einzelnen Rotorblatts (eng.: „Individual Pitch Control“ (IPC)) wird versucht über die individuelle Ansteuerung der einzelnen Rotorblätter die Gesamtleistung der Windenergieanlagen zu optimieren.

Individual Pitch Control (IPC)

Bisheriger Stand der Technik ist die Ansteuerung aller Rotorblätter mit einem Pitchwinkel. Die Herausforderung bei IPC liegt darin eine entsprechend schnelle und zuverlässige Messtechnik zu implementieren.

Da diese Messtechnik im kritischen Pfad der Regelung einer WEA verwendet wird sind die Anforderungen der WEA-Hersteller besonders hoch. Im Deutschen wird die Abkürzung „IPC“ auch für „Industrierechner“ bzw. „Industrie-PC“ verwendet.

Da in Windkraftanlagen zur Verarbeitung und Regelung der Anlage natürlich auch ein Rechner verwendet wird, der Industriestandards entspricht – also ein Industrie-PC – kommt es hier leicht zu Missverständnissen.

Siehe auch:

Blattlastmessung an windkraftanlagen

DNV-GL über IPC