Dehnungssensor – Funktionsweise

Temperaturkompensation ist zwingend notwendig um den Messfehler durch Temperatureinflüsse zu minimieren. Neben der aktiven Temperaturkompensation (z.B. einer Temperaturmessung an der Messstelle) gibt es die Möglichkeit Temperatureinflüsse passiv zu kompensieren. Dadurch wird ein Messkanal weniger benötigt.

Im industriellen Umfeld ist weiterhin eine einfache – und damit schnelle – Montage sowie die Robustheit des Sensors entscheidend. Um all diesen Kriterien gerecht zu werden, ist der faseroptische DMS wie folgt aufgebaut. Die Form eines Trägers besteht aus drei Teilen:

  • Träger: Die Hauptbestandteile sind drei Trägerelemente, in die die Faser eingelegt und verklebt wird. Es ist noch eine Klebestelle reserviert, auf die der Terminator eingeklebt wird, der am Ende der Faser angebracht ist.
  • Feder: Die Feder verbindet die beiden Träger flexibel miteinander und dient als Abstandshalter. Innerhalb der Feder liegt das Faser-Bragg-Gitter. Dies vereinfacht die Montage des Sensors wesentlich.
  • Klebefläche: Auf der Unterseite der Klebefläche wird der Sensor auf das Substrat geklebt.

 

CAD Modell des Aluprofils

CAD Modell des Aluprofils für die Herstellung des athermalen Dehnungssensors

Weiterführende Informationen: