Beugungsgitter

Beugungsgitter zerlegen polychromatisches Licht in seine monochromatischen Bestandteile. Sie finden breite Anwendung in vielen wissenschaftlichen Bereichen von der Astrophysik über Life Sciences bis hin zur optischen Nachrichtentechnik.

Die ersten Gitterstrukturen (Rillen in einer Glasoberfläche) wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts von Fraunhofer hergestellt.

Die ersten konkaven (im Gegensatz zu den ursprünglich planen) Beugungsgitter wurden in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts von Rowland erstellt. Gitter mit dreieckig geformten Rillen (sog. blazed gratings), die eine optimierte Intensitätsverteilung produzieren, wurden zuerst 1910 von Wood hergestellt.

Eine weitere wichtige Innovation war das Bedampfen von Glas mit Aluminium, um die Gitterstruktur in das wesentlich weichere Material einzubringen. Obwohl ebenfalls bereits Anfang des 20. Jahrhunderts beschrieben, wurden die ersten holographischen Gitter erst in den sechziger Jahren gefertigt.