Der Beitrag der Windenergie zur Eindämmung des Klimawandels

Der Beitrag der Windenergie zur Eindämmung des Klimawandels

Klimawandel. Manche leugnen ihn, andere kämpfen freitags für den Klimaschutz und ihre Zukunft. Aber was ist eigentlich der Klimawandel?

Lesezeit ca. 2 Minuten

Zunächst ist es ein natürliches Phänomen, bei dem sich das Klima der Erde durch Abkühlung oder Erwärmung verändert. Seit Beginn der Industrialisierung wird dieser Wandel jedoch durch die verstärkten Emissionen von Treibhausgasen, beispielsweise durch die fossile Energiegewinnung, stark beschleunigt. In der Atmosphäre angelangt, absorbieren die Treibhausgase die von der Erde reflektierte Wärmestrahlung und verstärken somit den Treibhauseffekt. Dabei wird die absorbierte Wärme wieder zur Erde zurückgestrahlt, wodurch sich die Temperaturen erhöhen. Dieser Effekt hat also erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt und uns selbst. Der Anstieg des Meeresspiegels durch das Schmelzen von Eiskappen und Gletschern führt zu Überschwemmungen und Erosionen. Hitzewellen ziehen Waldbrände und Dürreperioden mit sich. Diese und weitere Auswirkungen haben nicht nur auf unsere Natur, sondern auch auf unsere Wirtschaft einen signifikanten Einfluss. Wie können wir also den Klimawandel eindämmen?

Anteil erneuerbarer Energien steigt

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist die Energiegewinnung aus erneuerbaren Energien wie Sonne, Wasser und Wind. Durch diese Energiequellen werden deutlich weniger Treibhausgase freigesetzt als durch fossile Energieträger. In 2019 wurden in Deutschland von insgesamt 140 TWh produzierter Energie knapp 40% aus erneuerbaren Quellen gewonnen. Den höchsten Anteil am Gesamtenergiemix hat dabei die Windenergie mit ca. 26%. Wie kann diese Form der Energiegewinnung also zur Eindämmung des Klimawandels beitragen, um die Klimaziele der EU für 2030 und 2050, das Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung und das 2-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen?

Laden Sie hier unser Whitepaper zu Laufzeitverlängerung von Windenergieanlagen.

zum Whitepaper

Reduktion von 24,5 Megatonnen CO2 Äquivalenten

Nach Angaben des Bundesumweltamts spart Windenergie pro produzierter Megawattstunde 0,67 Tonnen CO2 Äquivalente ein. In Deutschland wurden 2019 allein durch die Windenergie 36,5 TWh produziert. Das bedeutet, dass im vergangenen Jahr etwa 24,5 Megatonnen an CO2-Equivalenten durch Windenergie eingespart werden konnten. Vergleicht man das mit den in Deutschland rund 800 Millionen emittierten CO2 Äquivalenten, ergeben sich ca. 3% an eingesparten Treibhausgasen. Offensichtlich ist das nur ein geringer Anteil, aber auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung zur Eindämmung des Klimawandels. Europa und insbesondere Deutschland weisen ein hohes Potential auf, die Windenergie, ökonomisch als auch ökologisch, gewinnbringend auszubauen.

Jedoch stehen der Windenergie verschiedene gesetzliche (z.B. Abstandsregel) und gesellschaftliche (Not in my backyard Phänomen) Limitierungen im Weg, die zunächst überkommen werden müssen. Je schneller wir also die effiziente Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen vorantreiben, desto schneller können wir unser Klima, und damit unsere Umwelt und Wirtschaft, nachhaltig schützen und stärken.